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Wer - Wie - Was - Wann - Warum - alles anfing -- Ein Versuch

Da ich in der "Wie alles anfing"- Artikel-Thematik nicht besonders bewandert bin, was unter anderem auf mein noch nicht allzu fortgeschrittenes Alter zurückzuführen sein wird, habe ich mir kurzerhand die Frechheit herausgenommen dem "Wie" noch ein paar weitere Fragepronomen hinzuzufügen, sodass gewissermaßen ein kleiner Rundumschlag nach dem Motto "Wie alles anfing - Und der ganze Rest" entstanden ist. Die Dramatis personae wurden ja im vorangegangenen Abschnitt in etwas unorthodoxer Form beleuchtet, weswegen hier nur kurz darauf eingegangen werden soll. Mirek Walkowiak, auch liebevoll Admiral Lamda, Admiraculix oder Der-mit-der-Krähen-schickem-Fell-tanzt genannt, war oder vielmehr ist derjenige der hier im Mittelpunkt des Interesses stehenden Akteure, welcher sich als Erster durch einige absurde, um nicht zu sagen abstruse Machwerke, mit grotesker Komik gespickt, hervortat. Sein Humor war zu dieser Zeit schon durch Helge Schneider sowie Terry Prattchet (Scheibenweltromane) und, mit Verlaub, diversen anderen Schund, geprägt, was dazu führte dass auch die Rezipienten seiner erlesenen Kunst, als da wären Kai von Szadkowski, Andreas Detzner, Massimo M. (Rezipient mit Abstrichen; dafür Autor des legendären "Famulus Genius" inklusive des obligatorischen Schtruuunz-Kommentars) sowie AUTOR von diesem Humor wenn nicht aktiv (durch selba lesen) so doch zumindest passiv infiziert respektive angesteckt im mehrfachen Wortsinne (was AUTOR damit meinte ist der Red. äußerst schleierhaft (Anm. der Red.)), wurden. Schon diese frühen Werke, die zwar noch nicht in der Form (da ja nur ein Autor beteiligt war) mit den "Zeitgenössischen" übereinstimmen, lassen schon den durch Wortspiele unterschiedlichster Güte im Wesentlichen geprägten Humor, welcher meist auf den schnellen, sofortigen Lacher abzielt, was jedoch mit einiger Meisterschaft, die sicherlich nur durch jahrhundertelange Erfahrung, dem Flair und etwas keinerlei Abbruch tun muss (s. e.g. "Die Krise des deutschen Gesundheitswesens"), deroselbiger erkennen.

Ein Paradigmenwechsel sondergleichen wurde im Sommer 2003 durch AUTOR, welcher in, und das ist das entscheidende, Kooperation mit dem Admiral auf einer zwiefach, man höre und staune und sage und schreibe, achtzehn (might be exaggerated Red.) Stunden währenden Zugfahrt von Monnhem nach Neapel und retour, in deren Verlauf sie mehrfach "..ferr deitsches Essen gestorwe" (frei nach D., Chrischtian, seines Zeichens vermutlich unfreiwilliger Lieferant bombastischer Zitate pfälzischer Mundart) sind und nebenbei noch das epochemachende (lesen Sie dazu mehr bei unserem Haus- und Hof- und Feld- und Wiesenkritiker sowie Chefstilanalysten und Autobiografen Andreas Detzner) Werk "Erniedrigende Verdru" fabrizierte. Kai von Szadkowski ließ es sich daraufhin nicht nehmen an dem nun folgenden, sich ob der durch "Erniedrigende Verdru" ausgelösten Hysterie schon in Planung befindlichen Werk "Inlabiler Kotzbrigardist - Energischste Antibolistisakristalle" mitzuwirken. Dabei schaffte er es, erstaunlicherweise, immer sich aus seinen beängstigend anmutenden Satzlabyrinthen zu deren Kern vorzudringen selbst dem in labyrinthischer Materie nicht eben unbewanderten Admiral teils vor arge durch Hasstiraden, welche sehr zur mehr oder weniger allgemeinen Belustigung beitrugen, begleitete Probleme stellte.

Wenn Sie nun vielleicht, auf den ersten Blick nicht gänzlich unberechtigterweise, zu der Frage gelangt sind warum in des Sammlers der Vorhäute Namen wir einen derartigen Schund produzieren, um nicht zu sagen ausspeien, so möchte ich mit der Gegenfrage antworten und enden: "Kennen Sie etwa eine bessere Möglichkeit sich die Zeit, vor Lachen an den Rand des krepierens, gebracht totzuschlagen?"

Martin Kalck, August 2005


Kommafehler wurden aus Gründen des Amüsements nicht korrigiert; d. wahre Red.